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Doppelter Fokus
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Psychologie und Design

Psychologische Erkenntnisse sind von grundlegender Wichtigkeit für die Gestaltung von wirksamer Werbung. Das liegt daran, dass bei der Betrachtung von Werbung hochspezifische Prozesse der Wahrnehmung, Informationsverarbeitung  und des Gedächtnisses eine bedeutende Rolle spielen.

 

Nur wenn diese Prozesse ungestört ablaufen können, kommt es zu einer Speicherung der Information im Gedächtnis des Betrachters.

Im Einzelnen muss die Werbung zunächst einmal bemerkt werden, d.h. es muss Aufmerksamkeit erzeugt werden, die dann auch aufrechterhalten werden muss, damit es zur Wahrnehmung aller relevanten Inhalte kommt.

 

Da unsere Wahrnehmung sehr selektiv ist, filtern wir oft die für uns relevanten Informationen heraus und nehmen den Rest gar nicht erst wahr. Doch nur diejenigen Dinge, die wir bewusst wahrnehmen, haben eine Chance, über unser Arbeitsgedächtnis in das Langzeitgedächtnis zu gelangen und dort dauerhaft gespeichert zu werden.

 

Die Wahrnehmung wird zum einen durch Struktur und Design des Werbeträgers beeinflusst, zum anderen durch Gedächtnis und Wahrnehmung der Person, die mit der Werbung konfrontiert wird.

Damit es nicht zu kognitiven Überlastungen, Fehlwahrnehmungen und Störungen kommt, die eine Speicherung der Werbungsinhalte im Gedächtnis verhindern und sogar zu negativen Einstellungen den angebotenen Produkten gegenüber führen können, muss man über diese psychologischen Vorgänge bescheid wissen. 

 

Durch Beachtung der Gesetze der Gestaltpsychologie, der Schematheorie der Wahrnehmung, der Theorie des Arbeitsgedächtnisses und vieler weiterer Grundlagenkenntnisse ist es uns möglich, Ihre Werbung so zu gestalten, dass die Ihnen wichtigen Ziele nicht nur herausgearbeitet, sondern effektiv hervorgehoben werden, so dass sie optimal auf die Wahrnehmung Ihrer Zielgruppe abgestimmt sind.

 

Erst durch sorgfältige analytische Vorarbeit kann es gelingen, Werbung so zu gestalten, dass sie auch wirklich im Gedächtnis bleibt und vor allen Dingen eine positive Einstellung zum Produkt hervorruft. Schließlich kann nur so die Wahrscheinlichkeit, neue Kunden zu gewinnen, bedeutsam erhöht werden.

 

Beispiel für eine Wahrnehmungstäuschung